Willkommen auf der Seite der BAG Tierschutzpolitik

Die BAG Tierschutzpolitik ist ein ehrenamtlich arbeitendes Beratungsgremium der Bundespartei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Die BAG setzt sich zusammen aus Delegierten der Landesverbände, der Landtagsfraktionen, der Bundestagsfraktion, des Bundesvorstandes und der Grünen Jugend sowie aus kooptierten Mitgliedern.

Die BAG Tierschutzpolitik ist ein Gremium, das sich kritisch-konstruktiv mit bestehenden Problemen auseinandersetzt und Alternativen erarbeitet. Diese fließen dann über Positionspapiere und Beschlüsse in die Arbeit der Grünen Partei ein. Die BAG Tierschutzpolitik beschäftigt sich mit einem breiten Themenfeld, von der sogenannten Nutztierhaltung und Tierversuchen über Jagd bis hin zu privater Tierhaltung, Zoos und Zirkussen. Die Positionen innerhalb der BAG reichen dabei von Tierschutz- bis zu Tierrechts- und Tierbefreiungspositionen.

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitik zur Tierhaltungskennzeichnung

Die BAG Tierschutzpolitik freut sich, dass eine verpflichtende Haltungskennzeichnung nun nach vielen Jahren des Stillstands und der Zaghaftigkeit in der Tierschutzpolitik durch den neuen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir angegangen wurde, sieht aber zugleich erheblichen Verbesserungsbedarf. Wir begrüßen, dass die Haltungskennzeichnung, beginnend mit Schweinefleisch, eingeführt und schrittweise auf weitere Tierarten, verarbeitete tierische Produkte und weitere Vertriebswege (auch Außerhausverpflegung & Gastronomie) ausgeweitet werden soll. Schon bei Erstellung des Grundsatzprogramms und auch für das Bundestagswahlprogramm, hat sich die BAG Tierschutzpolitik intensiv mit dem Thema Tierhaltungskennzeichnung beschäftigt. Unser Vorschlag und Ziel war und ist es, deutlich weniger Stufen einzuführen und diese wiederum deutlich ambitionierter auszugestalten.

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Positionspapier zur Zoonosenprävention

Die BAG Tierschutzpolitik beschäftigt sich seit 2020 eingehend mit zoonotischen Epidemien. Pandemien, wie durch die Verbreitung des Corona-Virus und der zoonotischen Erkrankung COVID-19 ausgelöst, sind ein erwartbares, aber auch vermeidbares Ergebnis davon, wie Menschen andere Tiere behandeln, halten, töten, konsumieren und ungebremst in die natürlichen Lebensräume von Wildtieren vordringen.  Durch die industrielle Landwirtschaft und Tierhaltung schaden wir neben den Tieren und Landwirt*innen auch unserer Gesundheit, der Umwelt (Wasserverschmutzung) und dem Klima (CO2-, Methan- und Lachgasausstoß).Um das Risiko künftiger Pandemien globalen Ausmaßes zu verringern und unsere Gesundheit nachhaltig zu schützen, benötigen wir daher eine Präventionsstrategie für Zoonosen. Unser Ziel ist ein landwirtschaftliches Ernährungssystem, das allen schmeckt, welches das Innovationspotenzial bei der Lebensmittelherstellung hebt und das den Menschen, die darin arbeiten, der Gesundheit, den Tieren, der Umwelt sowie dem Klima gerecht wird und damit zu mehr Nachhaltigkeit und Wohlstand beiträgt.

Das Papier kann hier als PDF heruntergeladen werden.

BAG Tierschutzpolitik begrüßt Ergebnisse der Zukunftskommission und fordert ernsthafte Berücksichtigung bei Koalitions-Verhandlungen

In dieser Woche wurde der einstimmig verabschiedete Abschlussbericht der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ veröffentlicht, in der verschiedenste Akteur*innen aus dem Bereich Landwirtschaft vertreten waren. Vertreter*innen von Umweltgruppen, aus dem Tierschutz und der Bauernverband saßen zusammen an einem Tisch und haben nach Lösungen für die Problematiken die mit der Haltung und Nutzung von Tieren einhergehen, gesucht. Am Ende waren sich alle einig, dass es eine Transformation und stärkere Regulierung in der Landwirtschaft braucht.

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Positionspapier zum Vollzugsdefizit

Die BAG Tierschutzpolitik beschäftigt sich seit einiger Zeit eingehend mit Problemen bei der Wahrnehmung staatlicher Tierschutzaufgaben. Dieses Vollzugsdefizit, seine Ursachen und mögliche Lösungen werden in dem Papier mit Anhang aufgezeigt.   Mehr »

Beschluss Kastenstand

Die BAG Tierschutzpolitik beschäftigt sich seit langem und eingehend mit der Neuregelung der NutztierhaltungsVO und dort insbesondere mit dem Kastenstand. Wir lehnen diesen vollumfänglich ab, da er tierwidrig und die Art wie er ausgestaltet ist, bereits verboten ist.   Mehr »

BDK-Beschluss: Klimaziele ernst nehmen, Agrarwende ermöglichen. Mehr Pflanzen auf die Teller!

Immer mehr Menschen ernähren sich vegetarisch oder vegan, der Fleischkonsum in Deutschland ist in den letzten Jahren gesunken. Diese Entwicklung begrüßen und unterstützen wir ausdrücklich, denn Politik muss stets auf beiden Seiten ansetzen, bei der Produktion und beim Konsum.
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BDK-Beschluss: Tierschutzmaßnahmen ergreifen bei Schlachtung und Transport

Wir GRÜNE fordern, dass Tieren in der Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft zu keinem Zeitpunkt ihres Lebens Schmerzen oder Qualen durch Menschen zugefügt werden. Dies gilt für die Zeit des Aufwachsens ebenso wie für die Zeit danach: den Transport und die Schlachtung. Aus diesem Grund setzen wir uns für die in dem Beschluss beschriebenen Maßnahmen und Veränderungen ein.   Mehr »

Stellungnahme zur betäubungslosen Ferkelkastration

Ferkel ohne jede Betäubung zu kastrieren, zeigt beispielhaft die Rücksichtslosigkeit der derzeitigen Tierhaltungspraxis. Die Vorstöße für eine Fristverlängerung für die betäubungslose Ferkelkastration lehnen wir entschieden ab.   Mehr »

Positionspapier zu Tiertransporten sogenannter "Nutztiere"

Wir wollen, dass so wenig wie möglich transportiert wird, so kurz wie möglich und so tierschonend wie möglich – für alle Tiere, auch für Wirbellose. In Berlin haben wir ein Positionspapier zu Tiertransporten verfasst.   Mehr »

BAG Tierschutzpolitik begrüßt neues Siegel für bio-vegane Landwirtschaft

Wer Veganismus konsequent zu Ende denkt, kommt an bio-veganer Landwirtschaft nicht vorbei. Als BAG Tierschutzpolitik der Grünen freuen wir uns deshalb, dass im Rahmen der BioFach in Nürnberg ein Siegel für biozyklisch-veganen Anbau vorgestellt wurde.   Mehr »

Urwahlfrage #2: Töten von Tieren für die Nahrungsmittelproduktion

Und hier unsere zweite Frage für die KandidatInnen zur Urwahl:

Hältst du Töten von Tieren für die Nahrungsmittelversorgung in Deutschland für erforderlich? Und vertretbar?

Die Antworten der vier KandidatInnen findest du hier.   Mehr »

Urwahlfrage #1: Massentierhaltung

Als BAG Tierschutzpolitik durften wir den KandidatInnen für die Urwahl zur Bundestagswahl 2017 Fragen stellen. Unsere erste Frage:

Die Grünen kämpfen für ein Ende der Massentierhaltung. Nach EU-Ökoverordnung dürfen in einem Biostall bis zu 4.800 Masthühner leben, 10 pro Quadratmeter. Ist das für dich auch Massentierhaltung, die wir abschaffen sollten?

Die Antworten der vier KandidatInnen findest du hier.   Mehr »

Stellungnahme der BAG Tierschutzpolitik zur "notwendigen Akzeptanz von rituellem Schlachten (Schächten).“

In verschiedenen Medien wurde Volker Beck dahingehend zitiert, dass er eine Akzeptanz des betäubungslosen Schächtens fordert. Aus Sicht der GRÜNEN BAG Tierschutzpolitik ist eine solche Forderung nicht nachvollziehbar und wird entschieden abgelehnt.

Zu unserer Stellungnahme geht es hier.   Mehr »

Stellungnahme der BAG Tierschutzpolitik zur Krise der MilchbäuerInnen

Landwirtschaft raus aus der Milchkrise

Nach den anhaltenden Diskussionen und Protesten um die Zukunft der MilchbäuerInnen fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitik der GRÜNEN ein Umdenken der LandwirtInnen selbst zu neuen Produkten hin. Den Umstieg muss die Politik fördern.

Zur Stellungnahme geht es hier.

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