Die BAG Tierschutzpolitik beschäftigt sich seit einiger Zeit eingehend mit Problemen bei der Wahrnehmung staatlicher Tierschutzaufgaben. Dieses Vollzugsdefizit, seine Ursachen und mögliche Lösungen werden in dem Papier mit Anhang aufgezeigt.
Gesetze bedürfen der Ausführung durch Verwaltungsbehörden, die ihre Beschlüsse mittels Verwaltungsakt den Bürger*innen mitteilen und umsetzen. Diese Umsetzung nennt sich Vollzug. Fehlt der Vollzug, werden Gesetze nicht durchgesetzt. Es entsteht ein Vollzugsdefizit.
Solche Vollzugsdefizite können in allen Bereichen des Verwaltungshandelns auftreten und sind kein ausschließliches Problem des Tierschutzes. Jedoch tritt es hier in eklatanter Weise auf und ist aufgrund der fehlenden Möglichkeit von Tieren, das eigene Recht selbst wahrzunehmen und einzufordern, besonders ausgeprägt. Während jahrzehntelang vor allem der Blick auf die Verbesserung des Tierschutzrechts gelegt wurde, hinkt die Umsetzung in der Realität leider teils um mehrere Jahrzehnte hinterher. Ein typisches Beispiel dafür ist der Kastenstand in der Sauenhaltung.
Das Papier kann hier als PDF heruntergeladen werden und der umfangreiche Anhang hier.
Bundesarbeitsgemeinschaft Tierschutzpolitik
27.01.2021
Die nächste Präsenzsitzung der BAG findet vom 16.-18.01.2026 in Berlin statt.
Anja Abate
Sprecherin
Thomas Kreidemeier
Sprecher
Marie-Luise Thierauf
Stellvertretende Sprecherin
Lisa Maria Otte
Stellvertretende Sprecherin
Janis Prinz
Stellvertretender Sprecher
Robert Porzel
Stellvertretender Sprecher
Kontakt:
Warum Europa jetzt gegenüber China handeln muss – im Interesse seiner Unternehmen. Hier liest du den Gastbeitrag von Franziska Brantner aus der [...]
Auf EU-Ebene wird derzeit über eine weitgehende Deregulierung der Gentechnik beraten – getragen von einer Einigung zwischen konservativen [...]
In einem Brief an Ursula von der Leyen fordert Bundeskanzler Merz von der EU-Kommission, dass auch über das 2035 Autos mit Verbrennungsmotoren [...]